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Kappishäusern

Der Name des Ortes wird relativ spät, nämlich erst 1396, als Cappushusern urkundlich erstmals erwähnt. Damals verkaufte Bertha von Seeburg alle von ihrem Bruder Hans ererbten Güter, Rechte und Leute, darunter auch Besitz in Kappishäusern, an Eberhard III. von Württemberg. Seit 1424 ist das Kloster Zwiefalten als geistlicher Grundherr nachgewiesen. 1750 gingen die Besitzungen des Klosters an Württemberg über. Das Stift Urach war ein weiterer geistlicher Grundherr, der 1493 einen Lehenhof besaß. Die Uracher Mönche wurden wegen ihrer Kopfbedeckung als Kappenherren bezeichnet. Bereits 1534/35 ging dieser Besitz im Zuge der Reformation an Württemberg. Die Württemberger waren damit der bedeutendste Grundherr in Kappishäusern.

Während des Dreißigjährigen Krieges (1618–1648) war das Dorf von 1635 bis 1651 unbewohnt. Im Jahr 1655 lebten in Kappishäusern erst wieder vier Familien mit 20 Personen.

Kappishäusern gehörte bis 1558 ins Gericht nach Neuffen, ab 1602 nach Kohlberg. Kirchlich gehörte der Ort, in dem nie eine eigene Kirche oder Kapelle stand, zur Pfarrei Dettingen an der Erms (Dekanat Urach). Bei den evangelischen Christen ist dies heute noch so. Auf Katholischer Seite gehört Kappishäusern mit Neuffen, Beuren und Kohlberg zur Kirchengemeinde St. Michael in Neuffen.

Am 1. Juli 1972 wurde Kappishäusern nach Neuffen eingemeindet.

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Bild Quelle: Wikipedia